Serenaden
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Lange Jahre schon war es Tradition, dass der Posaunenchor in jedem zweiten Jahr zu einer Serenade einlädt. In diesem Jahr gab es statt der Serenade eine Matinee mit Teilnahme unserer Jungbläser nach dem Gottesdienst.
Mit einem Fanfarenstück stimmten wir unsere Zuhörer auf die Blechbläserklänge ein. Es folgte mit „Friede mit euch“ ein neues Lied. Als klassischen Beitrag brachten wir aus Johann Sebastian Bachs Jagdkantate die Arie „Schafe können sicher weiden“ zu Gehör. Das Stück „Johannistag“ von Jacob de Haan leitet über zu „Chavah“, eine freie Komposition im Klezmer- Stil, mit der wir dann auch das Publikum mitreißen konnten. Daran schloss sich das „Concerto D’Amore“ an, ebenfalls von Jacob de Haan. Der Abschluss sollte der altirische Reisesegen „Mögen sich die Wege vor seinen Füssen ebnen“ sein, aber wir wurden mit so freundlichem Applaus bedacht, dass wir als Zugabe „A walk in Summer“ (ein Sommerspaziergang) spielten.
Die Matinee konnte dann bei einem Ständerling im Kirchhof ausklingen.
Einen herzlichen Dank an alle Helfer beim Ständerling, den Spendern des leckeren Fingerfood, der Unterstützung bei Werbung und Beamen während der Aufführung, dem Vorstand für die Organisation, den Dirigenten Eva Kiefer- Link und Matthias Zaiser für das Einüben der Stücke, den Bläserinnen und Bläsern fürs Üben und Vikar Georg Schwarz für seine abschließenden Worte.
Bereicht von Eckbert Link
Am Sonntag, 22. Mai, war es soweit. Der Höhepunkt unseres Jubiläumsjahrs war gekommen. Eine ganz besondere Serenade, die unter erschwerten Bedingungen vorbereitet werden musste. Proben unter Corona: Testungen, Status feststellen, Abstände beim Sitzen, viel Lüften usw. Wir mussten neu aufeinander hören und bestimmte Umstände machten es erforderlich, dass wir das Dirigieren aufteilen mussten. So fanden sich drei zusätzliche Dirigenten aus dem Chor, die dafür sorgten, dass wir proben konnten und nach langen zwei Jahren in Klein- und Kleinstbesetzungen wieder zu einem Chor zusammenfanden. Zusätzlich war noch ein weiterer Dirigent, der Komponist des Stückes das wir uns zum Jubiläum geschenkt haben, mit dabei. Dadurch waren fünf Dirigentinnen und Dirigenten am Werk und der Chor hat die große Leistung vollbracht, sich auf unterschiedlichste Dirigate einzustellen.
Kurz vor Beginn bereitete uns ein Blick in den Himmel Sorgen, denn es war sehr bewölkt und wirkte, als ob Regen drohen würde. Aber bis auf ein paar wenige Tropfen hatten wir optimales Serenadenwetter. Nicht zu warm, kein Wind, die Sonne blendete uns nicht. Und wir durften vor vollen Rängen spielen. Alle Stühle waren besetzt, weshalb die Kirchenmauer mit als Sitzplatz genutzt wurde.
Das Programm bot im ersten Teil einen Rückblick auf die Musik, die der Schwieberdinger Chor in den vergangenen 100 Jahren gespielt hat. Dazu begrüßten wir das Publikum mit der Ouvertüre aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Wir versuchten Stücke auszuwählen, die typisch für die jeweilige Zeit oder den jeweiligen Dirigenten waren. Besonders ist, dass noch bekannt ist, was der Chor vor 100 Jahren als erstes Stück gespielt hat. Im Ostergottesdienst wurde damals der Choral „Preis dem Todesüberwinder“ der Gemeinde dargeboten. In der Serenade schlossen sich „Nun lasst uns Gott den Herren“ und „Jesus Christus herrscht als König“ aus den Ulmer-Sonderdrucken 1 und 2 an. Darauf folgte aus den Posaunenklängen „Sicut locutus est“ aus dem Magnifikat von Johann Sebastian Bach. Danach eine doppelchörige Sonata von Gabrieli, dieser folgte „Heil dem Land“ von Georg Friedrich Händel.
Schön ist es, dass wir auch weiterhin Jungbläser haben. Zur Zeit sind es drei. Und diese gaben das Stück „Halleluja! Suchet zuerst Gottes Reich“ zum Besten.
Zum 75 Jährigen Jubiläum hatte der Chor 1997 von der Kirchengemeinde eine Komposition von Helmut Lammel geschenkt bekommen, aus der wir die Ouvertüre und die dazugehörige festliche Strophe spielten. Der erste Teil der Serenade schloss dann mit einer Popserenade von Michael Schütz, einem Vorspiel zu „Nun danket alle Gott“ von Traugott Fünfgeld und dem bekannten Bläsersatz von Johann Sebastian Bach und einem Lieblingsstück des Chors „Highland Cathedral“ ab.
Nach der verdienten Pause rief der Bläserruf von Magdalene Schauß-Flake, der sonst an Ostern zur Auferstehungsfeier auf dem Friedhof erklingt, das Publikum zum nächsten Highlight der Serenade: Die Uraufführung des Stückes von Attila Kalman „Centenario Festivo“ dirigiert vom Komponisten. Das Stück besteht aus drei Sätzen, Rondo, Blues und Scherzo. Herr Kalman hatte dem Chor in zwei Proben seine Vorstellungen auf eine wunderbar, humorvolle Art nahe gebracht, was dann in der Spielfreude des Chors zum Klingen kam und entsprechend großen Anklang beim Publikum fand.
Es folgten drei weitere Stücke, die ebenfalls ganz neu erarbeitet worden waren. „Alleluja, I heard a voice“ von Johannes Matthias Michel, „Balkan Beats“ aus der Feder von Friedrich Veil und „Song of Liberation“ von Jacob de Haan der mit der eingebauten Melodie von „Bleib bei mir Herr! Der Abend bricht herein“ auf den beginnenden Abend einstimmte. Den Abschluss bildete „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“. Da das Publikum so freundlich drängte wurde noch eine Zugabe gegeben „Der Frieden gibt in den Höh ́n“.
Wir danken allen die auf vielfältige Art, ob durch tätige Hilfe oder im Gebet, mit dazu beigetragen haben, dass die Serenade ein voller Erfolg wurde.
Bereicht von Eva Kiefer-Link
Trotz der angekündigten Hitze, beschlossen wir am Sonntag unsere Bläserserenade vor der Kirche stattfinden zu lassen. Hat es doch ein ganz eigenes Flair dort zu spielen und auch für die Zuhörer ist es etwas Besonderes unter Bäumen der Musik zu lauschen.
Gut gerüstet mit genügend Wasser machten wir uns bereit, unter der Leitung von Matthias Zaiser und Matthias Baum unser vielfältiges Programm vorzutragen. Wir hatten uns in den letzten Monaten Stücke aus den verschiedensten Epochen, in den unterschiedlichsten Stilen erarbeitet. Von Choralbearbeitungen zu „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ und „Bleib bei mir, Herr!“ über klassische Bläsermusik, wie z.B. die „Canzon Quarta“ von Gabrieli oder „Bal“ und „Intrade“ von Pezelius über zeitgenössische Bläsermusik („Zeremoniell“ von Nagel) oder Filmmusik mit „I will follow him“ („Sister Act“) - um nur einige zu nennen - war manches vertreten. Unter wechselndem Dirigat, und teilweise vom Schlagzeuger Benedikt Gack unterstützt, brachten wir den Kirchhof zum Klingen und ließen für kurze Zeit die Hitze vergessen. Auch unsere vier Jungbläser konnten bei ein paar Stücken mitspielen und so zeigen, dass sie für den Einsatz im Chor bereit sind.
Der Dank von Pfarrer Schlieszus und der Applaus des Publikums hat uns gut getan und spornte uns an in die Zugabe „Hevenu shalom alechem“ noch einmal alle Spielfreude einfließen zu lassen.
Wir danken allen die für das Gelingen der Serenade ihren Teil beigetragen haben, sei es beim Aufbau oder der Technik, bei den Ansagen, die dem Chor die Möglichkeit zum Durchatmen geben, oder beim Versorgen der Gäste mit Getränken und Brezeln und bei so vielem anderen.
Wir freuen uns darauf, Sie in zwei Jahren bei der nächsten Bläserserenade wieder zu sehen, bei hoffentlich nicht mehr ganz so heißen Temperaturen.
Bereicht von Eva Kiefer-Link
„Diese Bläserserenade war ein musikalisches Geschenk.“ sagte Pfarrer Erdmann Schlieszus zum Abschluss der Posaunenchor-Serenade; er bekannte sich übrigens zur „Mitgliedschaft“ in der „Fangemeinde“ des Posaunenchors.
Schon seit 20 Jahren findet alle 2 Jahre die Bläserserenade des Posaunenchors statt, die erste 1997 noch auf der Nippenburg, danach im Kirchhof vor der Georgskirche. Aufgrund des ungünstigen Wetters spielten die knapp 40 Bläser, darunter 6 Jungbläser, in diesem Jahr in der Georgskirche, unterstützt von Udo Paschke am Schlagzeug. Unter der Leitung von Renate Kocher und Matthias Baum zeigte der Posaunenchor im ersten Teil der Serenade sein ganzes Können bei klassischen Werken, Liedern und Chorälen. Einige der Stücke sind bei Musikinteressierten weltbekannt, so z.B. der „Prince of Denmark's March (Trumpet Voluntary)“, der schon bei verschiedenen königlichen Hochzeiten gespielt wurde, oder „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg mit einem Stimmungsbild einer norwegischen Landschaft beim Sonnenaufgang. Unter Leitung von Kathlin Baum spielten die Jungbläser, sozusagen der Nachwuchs des Posaunenchors, das Lied „Gott dein guter Segen“ von Reinhard Bäcker und Detlev Jöcker.
In der Pause konnten sich die Besucher mit Getränken und Snacks stärken und in der Kirche oder im Kirchhof anregende Gespräche führen. Danach sorgte der Posaunenchor mit modernen, swingenden Klängen dafür, dass viele Besucher im Takt mit den Füßen wippten. Ein Highlight war „Everybody Needs Somebody To Love“, bekannt aus dem Film “Blues Brothers“. Zum Finale der Serenade erklangen dann wieder ruhigere Klänge mit “Nun ruhen alle Wälder“ von Johann Sebastian Bach. Das begeisterte Publikum entließ den Posaunenchor erst nach langanhaltendem Applaus und einer abschließenden Zugabe.
Ein großer Dank an die Bläser und Dirigenten des Posaunenchors, aber auch alle anderen Mitwirkenden, die mit ihren Beiträgen zu diesem großartigen Erlebnis beigetragen haben!
Bericht von Martin Drühe
Bei schönem Wetter konnten wir am Sonntag der Serenade des Posaunenchors lauschen. Renate Kocher und Katharina Zaiser hatten mit dem Posaunenchor ein anspruchsvolles Programm einstudiert.
Es reichte vom Barock bis hin zum Swing. In das musikalische Programm eingewoben waren wieder kurze Einführungen zu dem jeweiligen Komponisten und Werk, vorbereitet und vorgetragen von einzelnen Bläsern. Das Konzertprogramm startete stimmungsvoll und feierlich mit der „Festlichen Musik“ von Johannes.H.E. Koch und der Fuge „Sicut locutus est“ aus dem Magnificat von Johann Sebastian Bach. Das Thema der Fuge wurde durch den Bass eingeführt und man konnte sehr gut verfolgen, wie es durch die einzelnen Stimmen im Chor wanderte, bis es letztendlich im Sopran I zu hören war. Anschließend erklang der „Kanon“ von Johann Pachelbel in einer Bearbeitung von Hans-Ulrich Nonnenmann. Der Posaunenchor begann das Stück ruhig, ließ es aufblühen, um auf den von Nonnenmann hineinkomponierten irischen Segen „Möge die Straße uns zusammenführen“ hinzuführen. Im nächsten Stück zeigte der Posaunenchor, dass er enorm wandlungsfähig ist. Es folgten Variationen über den Choral „Schmückt das Fest mit Maien“. Die erste Variation war eher eine klassische Choralbegleitung mit klar gespielten Läufen, die durch die Stimmen wanderten und den Bläsern eine spielerische Sicherheit abverlangten. Der zweite Vers war eine vollkommen andere Stilrichtung. Im Tangorhythmus und am Schlagzeug gekonnt von Nicholas Voigt begleitet, tanzte sich der Posaunenchor quasi durch das Stück. Mit der Fanfare „Spirit of Brass“ endete der 1. Teil des Konzertes.
Nach der Pause ging es sehr rhythmisch und mit Schlagzeug weiter. Es wurden 3 Stücke („Pop Serenade“, „Dance with me“ und „No Problem“) des Komponisten Michael Schütz zu Gehör gebracht. Jedes auf seine Art besonders. Von Pop bis Swing und vom Posaunenchor ohne Probleme („No Problem“) vorgetragen. In den Stücken „Preludio VI“ von Traugott Fünfgeld und „Friends for Life“ spielten sich die verschiedenen Chorstimmen das Thema wie Ping-Pongbälle zu. Vor dem Schlusslied „Bleib bei mir, Herr“, ebenfalls von Traugott Fünfgeld, erklang ein Medley von jeweils 2 Lobliedern von Hans-Joachim Eißler. Herr Stuber bedankte sich beim Posaunenchor für seine intensive Arbeit, die sicherlich nicht „No Problem“ war, sondern viel Engagement von jedem verlangte. Das Publikum dankte mit viel Applaus und bekam als Dankeschön vom Posaunenchor noch eine Zugabe gespielt.
Wir dürfen auf die nächste Serenade in 2017 gespannt sein.
Bericht von Susanne Müller-Link
Vom Winde verweht...
Unter dieses Motto könnte man die diesjährige Bläserserenade des Posaunenchores stellen, denn nicht nur die Musiker bliesen auf ihren Instrumenten, sondern auch der Wind spielte kräftig mit. Sämtliche Instrumentalisten waren auf höchstem Niveau gefordert: nicht nur mit Noten spielen, sondern auch mit Noten halten, sei es mit vielen Wäscheklammern oder zusätzlich mit der Hand!
Renate Kocher und Daniel Leutz haben zusammen mit dem Posaunenchor und Udo Paschke und Benedikt Gack als Schlagzeuger ein ansprechendes und anspruchsvolles Programm einstudiert, das mit Händels Ouverture zu seiner Feuerwerksmusik als feierliche Begrüßung begann. Es folgte ein Marsch von W. Byrd für den Tiefchor, der klanglich wunderbar zu Mendelssohns „Denn er hat seinen Engeln befohlen" überleitete. In dem anschließenden neueren Kirchenlied „Erd und Himmel sollen singen“ war besonders schön zu hören, dass nicht nur die Oberstimmen im Himmel das bekannte Thema spielen, sondern auch die Bässe auf der Erde mit dem Thema deutlich zu vernehmen sind. Nach einem „Israel-Madley“ mit bekannten israelischen Liedern und einem beschwingten Satz von Ch. Georgii war der erste Teil des Programms zu Ende.
Nach der Pause standen zwei Tänze auf dem Programm, der erste aus Detroit von J. R. Morton, sowie ein Tango von Th. Riegler, den eine Kleingruppe des Chors zusammen mit Schlagzeug gekonnt vortrug. Mit „Can you feel the love tonight“ von S. E. John, „Pirates oft he Caribbean“ von K. Badelt sowie Ausschnitten aus der Rockoper „Jesus Christ, Superstar“ von A. L. Webber stellte der Posaunenchor ein weiteres Mal unter Beweis, dass er die ganze musikalische Bandbreite von der Renaissance über die Romantik bis zur Gegenwart im Repertoire hat.
Herr Pfr. Schlieszus bedankte sich vor dem Schlusslied „Der Herr segne dich“ von D. Wendel bei allen Mitwirkenden für diesen gelungenen heiteren Sommerabend in unserem schönen Kirchhof. Das Publikum bedankte sich ebenfalls mit viel Beifall und wurde dafür mit einer Zugabe belohnt, die einen wunderbaren Abschluss der Bläserserenade bildete: der Choral „Freu dich sehr, oh meine Seele“ einmal als Vorspiel für tiefe Bläser von Cl. Godimel und dann für alle zusammen im Satz von J. S. Bach.
Wir freuen uns schon auf 2015!
Am Sonntag fand - bei unverhofft schönem Wetter - die traditionelle Bläserserenade des Posaunenchors auf dem Kirchhof statt. Der Posaunenchor unter der Leitung von Renate Kocher und Daniel Leutz präsentierte ein beeindruckendes Programm. Die ausgewählten Musikstücke führten uns von der Romantik bis hin zum Swing. Begrüßt wurde das Publikum mit "Die Himmel erzählen" von Benedetto Marcello. Besonders schön war der Chor der Tiefstimmen.
Über den Barock mit Stücken von Gabrieli, Simpson und Fischer führte der Posaunenchor den Zuhörer in die Romantik. Das "Fürchte Dich nicht, spricht unser Gott" von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde mit viel Dynamik gekonnt vorgetragen. Der Engelschor "Hebe deine Augen auf zu den Bergen" wurde, anders als gewohnt, von den tiefen Stimmen im Chor gespielt. Das verlieh dem Stück eine besondere Weichheit. Den Abschluß des ersten Teils bildete die "Karelia-Suite" von Jean Sibelius und führte in die Moderne. (Sie hat eher einen folkloristischen Charakter auch hier zeigte der Chor, daß er die laut-leise Modulationen beherrscht.)
Der zweite Teil war sehr "beswingt". Herr Markus Rentschler begleitete den Chor am Schlagzeug - wie schon im ersten Teil - bei diesen rhythmisch anspruchsvollen Stücken absolut gekonnt. Begonnen wurde mit 2 Stücken von Michael Schütz, wobei der "Groovin March" seinem Namen gerecht wurde. Die Jungbläser zeigten bei "Oh happy day" was sie in den letzten Jahren gelernt haben und daß sie so weit sind im großen Chor mitzuspielen. Die "Cochabamba" von Enrique Crespo gespielt durch einen Kleinchor kann als einer der Höhepunkte der Serenade bezeichnet werden. Verabschiedet wurde das Publikum durch "What a wonderful world" und durch die Zugabe eine Choralbearbeitung von "Bleib' bei mir, Herr!".
Es war eine sehr gelungene Serenade und wir freuen uns schon auf die nächste Serenade in 2 Jahren.
Alle zwei Jahre lädt der Posaunenchor Schwieberdingen zu einer Bläserserenade ein. Am Sonntag 28.06.09 war es wieder so weit. Über 40 Bläserinnen und Bläser gestalteten ein abwechslungsreiches Programm. Schon lange sind die Posaunenchöre nicht mehr auf die Klassik festgelegt. So konnten sich die ca. 300 Besucher von der musikalischen Vielfalt überzeugen. War die Canzona aus dem 17. Jahrhundert zu Beginn noch durch einen Doppelchor gespielt worden, glänzten die unterschiedlichen Stimmen beim festlichen „Trumpet Voluntary“ von William Boyce. Die unterschiedlichen Besetzungen konnte man während des ganzen Abends bewundern. Die ganze Bandbreite der musikalischen Fähigkeiten wurde besonders im zweiten Teil deutlich. Dort überwogen die Jazz-, Pop- und Blueselemente und aus dem Mann an der Pauke wurde ein moderner Schlagzeuger. So kam jeder Musikfreund auf seine Kosten. Wer dachte, dass Posaunen und Trompeten eher nur behäbig spielen würden, wurde eines besseren belehrt. Spritzig, leicht, locker und fröhlich spielten die Musikerinnen und Musiker auf.
Bewegend waren die Zwischenmoderationen. Immer wieder griffen Bläserinnen und Bläser die Texte der gespielten Stücke auf und verwiesen auf den speziellen Auftrag des Posaunenchores: Gott den Herrn zu loben und die Freunde an Gott den Menschen ins Herz zu spielen. Geleitet wurde der Chor abwechselnd von beiden Dirigenten Renate Kocher und Daniel Leutz. Sie schafften es aus 42 Einzelbläsern einen gewaltigen Chor zu formen. Da auch der Nachwuchs beteiligt war, konnte man sich überzeugen, dass diese Arbeit nicht hinten ansteht. Den Abschluss des gelungenen Abends übernahm Pfr. Stuber Er dankte Gott für die Gaben und dem Chor für den Einsatz dieser Gaben. Mit dem gesprochenen Segen Gottes wurde der äußerst gelungene Abend beendet. Bezeichnend war, dass schon nach dem ersten Stück Rufe nach einer Zugabe laut wurden. Dieser Wunsch verstärkte sich von Minute zu Minute. Ihm wurde durch den gespielten Segen „Shalom - der Herr segne uns“ entsprochen.
Am 24. Juni lud der Posaunenchor zu seiner Serenade auf den Platz vor der Georgskirche. Auch dieses Jahr konnten wir wieder an einem wunderschönen Sommerabend vor der Kirche musizieren. Neben den neueren rhythmisch betonten Gospelstücken, wurden auch wohlvertraute Choräle in unterschiedlicher Bearbeitung gespielt. Ein Teil des Chores musizierte dabei zeitweise vom Turm.