Posaunenchorfreizeit in Magnetsried 2017

Neues vom Ameisenstammtisch aus Magnetsried

Der Stammtisch der Ameisen trifft sich mal wieder und sie erzählen sich von den Erlebnissen ihrer Woche.

Ich wohne in einem CVJM-Haus in Magnetsried beim Starnberger See, in dem mich immer verschiedene Gruppen von ganz großen Leuten besuchen kommen. Am 5. Juni kam eine ganz besonders nette Gruppe zu mir, sie hatten ganz viele goldene, laute Gegenstände dabei. Ich glaube, die Menschen nennen das auch Trompeten und Posaunen.
Langschläfer waren diese Menschen bestimmt nicht. Manche von ihnen sind besonders früh aufgestanden, um noch vor dem Frühstück eine Andacht zu feiern. Anschließend sind sie dann alle zusammen zum Frühstück gegangen. Ob Marmelade oder Honig,... da war einfach für jeden etwas dabei. Nach dem Frühstück wurde (fast) immer fleißig geprobt, soweit ich gehört habe, für eine Serenade am 2. Juli.

Probenbild

Ich glaube, die Musik werde ich an dieser Gruppe ganz besonders vermissen. Doch auch Ausflüge sind nicht zu kurz gekommen.
Am Dienstag waren sie alle zusammen auf einem riesigen Hof mit ganz großen Behältern. Dort hat es nach Malz gerochen. Später habe ich erfahren, dass sie dort beim Kloster Andechs in einer Bierbrauerei waren.

Doch auch Ausflüge zur Sommerrodelbahn oder zum Wandern in die Partnachklamm waren dabei. Die ganz mutigen unter ihnen haben sich sogar ganz hoch hinauf gewagt, auf den höchsten Berg Deutschlands. Soweit ich weiß, ist das die Zugspitze. Doch damit nicht genug. Es ging nicht nur hoch hinauf, sondern auch tief hinab.

Am Donnerstag haben sie alle zusammen, egal ob jung oder alt, das Bergwerk in Peißenberg besichtigt. Das war echt beeindruckend… ein ehemaliges Pechkohlebergwerk. Nach einer eindrücklichen Führung im Museum des Bergwerks trauten sie sich dann in den Tiefstollen hinab. Ich weiß ja nicht, ob ich mich das getraut hätte!

Abends, nach einem leckeren Abendessen, wurde dann zusammen gespielt, geredet und vor allem ganz viel gelacht. Das war vielleicht laut! Die ganz Aktiven unter ihnen sind sogar noch Joggen gegangen... als ob das viele Wandern nicht genug gewesen wäre.

Am 11.06. sind sie dann alle zusammen abgereist. Das war vielleicht traurig! Ich glaube, am meisten werde ich das viele Lachen und die schöne Musik vermissen! Naja, da kann man nur hoffen, dass sie schon bald wiederkommen!

Ruben, Daniel, Kathlin und Johanna

Gruppenbild